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Stadtverwaldung - Kleine Stadtwälder für die Waldstadt

Ein Mini-Stadtwald am neuen Schillerplatz? Das schlagen wir vor. Der Schillerplatz ist derzeit stark verdichtet und eine sogenannte Wärmeinsel. Im Zuge der Neuplanung sollte ein höherer Grünanteil eingeplant werden. Auch andernorts im Stadtgebiet könnten sogenannte "Tiny-Forests" einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt leisten.

Sehr geehrter Herr Isbruch,

hiermit beantragen wir die Aufnahme des o.g. Punktes auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz.

Dazu bitten wir über folgenden Antrag abstimmen zu lassen:

  • Die Verwaltung wird beauftragt, geeignete Flächen für die Umsetzung des Projekts „Stadtverwaldung - Kleine Stadtwälder für die Waldstadt“ zu suchen und dem Ausschuss zur Beratung vorzulegen.
  • Der Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz spricht sich für die Aufnahme eines „kleinen Stadtwalds“ in die Planungen zum Schillerplatz aus.
  • Die Umsetzung der „kleinen Stadtwälder“ soll gemeinsam mit interessierten Gruppen und weiteren Bürgerinnen und Bürgern geschehen.
     

Begründung:

Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde in Deutschland der erste „Tiny Forest“ in Brandenburg umgesetzt. Die Idee: Mit diesem schnell wachsenden Mikrohabitat, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, der für andere leicht nachahmbar ist. Mittlerweile gibt es bereits ein paar Vereine, die sich mit der Umsetzung solcher Mini-Wälder beschäftigen, beispielsweise Tinyforestberlin e.V. oder Citizens Forests e.V.

Vorbild für die kleinen Wälder ist die Methodik des japanischen Biologen Akira Miyawaki. Seine Idee ist es, vor allem in urbanen Räumen auf Flächen kleine Habitate anzulegen, die einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, der Verbesserung der Luftqualität, sowie der Wasserhaltekapazität des Bodens leisten.

Im Hinblick auf die Umsetzung der lokalen Klimaschutzkonzepte wäre ein Projekt „Stadtverwaldung – Kleine Stadtwälder für die Waldstadt“ eine gute Möglichkeit, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern etwas für den Klimaschutz in Iserlohn zu tun. Das lokale Klimabündnis hat sich kürzlich bereits für ein solches Projekt ausgesprochen, und könnte daher ein möglicher Partner bei der Umsetzung sein.


Mit freundlichen Grüßen

                                         
Oliver Ruhnert                         
Fraktionsvorsitzender              

Manuel Huff
Fraktionsgeschäftsführer