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DIE LINKE. Märkischer Kreis

Pressemitteilung zur Insolvenz von Karststadt

Arbeitsplätze und Vielfalt im Einzelhandel muss erhalten bleiben.

Schickedanz & Co. zur Kasse bitten, Karstadt-Beschäftigte nicht im Stich lassen.

Karstadt Iserlohn:

Arbeitsplätze und Vielfalt im Einzelhandel muss erhalten bleiben

Schickedanz & Co. zur Kasse bitten

Karstadt-Beschäftigte nicht im Stich lassen

Die Beschäftigten bei Karstadt, dazu gehören auch die Iserlohner Verkäuferinnen und Verkäufer, sind Opfer von Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Steinmeier. Merkel und Steinmeier ist der Kampf um das Kanzleramt wichtiger als eine Lösung im Interesse der Beschäftigten. Diese sind nun die Hauptleidtragenden der Insolvenz.

Die örtlichen Vertreter von CDU und SPD in Iserlohn schauen dabei nur hilflos zu.

Von ihnen können die Beschäftigten und Verbraucher nichts erwarten.

DIE LINKE tritt weiterhin für eine staatliche Bürgschaft zur Rettung der Arbeitsplätze bei Karstadt ein. Die Gläubiger Bayern LB und Commerzbank hängen am Tropf der Bundesregierung. Die Bundesregierung muss sie zur Kreditvergabe bewegen.

Zugleich müssen Familie Schickedanz und das Bankhaus Sal. Oppenheim als Hauptanteilseigner ohne wenn und aber in die Pflicht genommen werden, damit sie ihren Beitrag leisten und die Beschäftigten, denen sie ihr Vermögen zu verdanken haben, nicht im Regen stehen lassen. Insbesondere die Familie Schickedanz  hat über Jahrzehnte von der oft schlecht bezahlten Arbeit der Verkäuferinnen und Verkäufer profitiert. Jetzt in Zeiten der Krise muss sie im Gegenzug auch mit ihrem Milliardenvermögen für die Managementfehler gerade stehen. „ Eigentum verpflichtet“ heißt es im Grundgesetz. und nicht, dass  die Beschäftigten immer die Dummen sind, die die Zeche zu zahlen haben.

Wir, DIE LINKE fordern  eine Staatsbeteiligung an Arcandor, um Arbeitsplätze zu erhalten und das Unternehmen zusammen mit den Beschäftigten, der Stadt Iserlohn und Verbrauchern zukunftsfähig umzubauen.

Dafür sollen die Eigentümer und Milliardäre des Einzelhandels zu Kasse gebeten werden.

 

Die Politik ist für die Krise bei Karstadt mit verantwortlich

 

Zwielichtige Immobiliengeschäfte des Managements, für die die Karstadthäuser überhöhte Mieten zahlen, sind nur ein Teil der Misere. Seit Jahren liegt der Einzelhandel in Deutschland am Boden, Umsätze stagnieren. Maßgeblich verantwortlich dafür sind die Regierungsparteien.

 

Union und SPD setzen weiter auf das Lohndrückerprogramm Hartz IV und senken damit die Masseneinkommen. Nun fehlt den Menschen das Geld. So wurde mit weiteren Gesetzeslockerungen im Einzelhandel einen brutaler Verdrängungswettbewerb in Gang gesetzt. Die Warenhäuser

trifft dies besonders. Sie haben im Gegensatz zu vielen Billigketten und Shopping-Centern noch mehr Personal für die Kundenberatung und es gibt von der Gewerkschaft erkämpfte Tarifverträge. Soll im Einzelhandel nicht nur noch das Prinzip „Hautsache billig“ zählen, müssen Karstadt und seine Arbeitsplätze erhalten bleiben, auch, um den landwirtschaftlichen Erzeugern die Möglichkeit zum Direktvertrieb frischer Produkte zu geben

 

Fusion heißt massiver Arbeitsplatzabbau

Zehntausende Arbeitsplätze stehen auf der Kippe: Nicht nur bei Karstadt, auch bei seinen Lieferanten, der Logistik und anderen Firmen der Konzern-Mutter Arcandor (z.B. Quelle). Arbeitsplätze bei der Warenhaus-Kette „Kaufhof“ sind ebenso in Gefahr, käme es zur angestrebten Fusion von Karstadt und Kaufhof. Diese von der Bundesregierung angestrebte „Marktlösung“ würde die Beschäftigten und Allgemeinheit teuer zu stehen kommen. Erstere mit Entlassungen oder schlechter bezahlten Jobs im Einzelhandel. Letztere durch hohe Kosten für die Arbeitslosigkeit.

Allein der Wegfall von 15.000 Arbeitsplätzen bedeutet mögliche Folgekosten bis zu 340 Mio. Euro. Die Monopolisierung im Einzelhandel wird zu höheren Preisen führen.

 

DIE LINKE sagt deshalb nein zur Zerschlagung von Karstadt und die Erhaltung des Standortes Iserlohn

 

Und: Fließen Steuergelder, darf es keinen Arbeitsplatzabbau geben.

 

Stattdessen müssen Beschäftigte und Staat Eigentümer werden und über die

Geschäftspolitik des Unternehmens mitbestimmen.

 

Schickedanz und Milliardäre des Einzelhandels sollen zahlen

 

DIE LINKE will den Beschäftigten helfen, nicht den reichen Anteilseigner von Arcandor Schickedanz und dem Familienbankenhaus Sal. Oppenheim. Sie fordert deshalb eine Millionärssteuer von 5 Prozent. Damit würden auch die superreichen Besitzer anderer Einzelhandelsketten zur Kasse gebeten. Sie sind Profiteure des Dumpingwettbewerbs der letzten Jahre. Allein auf 55 Milliarden Euro wird das Vermögen der Besitzer von Aldi (Gebrüder Albrecht) und von Lidl (Dieter Schwarz) geschätzt.

 

Karstadt eine Zukunft geben

Besserer Kundenservice mit tariflich bezahlten Mitarbeitern in Innenstädten ist kein „Wettbewerbsnachteil“. Unternehmen wie Karstadt können nur überleben, wenn der Dumpingwettbewerb im Einzelhandel gestoppt und die Masseneinkommen gestärkt werden. Die Bundesregierung muss endlich einen gesetzlichen Mindestlohn einführen und die Hartz IV-Sätze erhöhen. Um über die Zukunft eines fairen und nachhaltigen Einzelhandels zu sprechen,

brauchen wir in Iserlohn einen Runden Tisch von Beschäftigten, Verbrauchern, landwirtschaftlichen Erzeugern und Stadtverwaltung.

Diese Krise wird noch andauern. Wir sollten sie zum Neuaufbruch nutzen, nicht zum Kahlschlag.

 

DIE LINKE MK

 

Karsten Renfordt (Landratskandidat)

Oliver Ruhnert (Bürgermeisterkandidat)

Andreas Michel (Kreistagskandidat)

Josef Filippek  und Anja Claus   (SprecherIn)



DIE LINKE. Märkischer Kreis

Pressemitteilung zur Insolvenz von Karststadt

Arbeitsplätze und Vielfalt im Einzelhandel muss erhalten bleiben.

Schickedanz & Co. zur Kasse bitten, Karstadt-Beschäftigte nicht im Stich lassen.

Karstadt Iserlohn:

Arbeitsplätze und Vielfalt im Einzelhandel muss erhalten bleiben

Schickedanz & Co. zur Kasse bitten

Karstadt-Beschäftigte nicht im Stich lassen

Die Beschäftigten bei Karstadt, dazu gehören auch die Iserlohner Verkäuferinnen und Verkäufer, sind Opfer von Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Steinmeier. Merkel und Steinmeier ist der Kampf um das Kanzleramt wichtiger als eine Lösung im Interesse der Beschäftigten. Diese sind nun die Hauptleidtragenden der Insolvenz.

Die örtlichen Vertreter von CDU und SPD in Iserlohn schauen dabei nur hilflos zu.

Von ihnen können die Beschäftigten und Verbraucher nichts erwarten.

DIE LINKE tritt weiterhin für eine staatliche Bürgschaft zur Rettung der Arbeitsplätze bei Karstadt ein. Die Gläubiger Bayern LB und Commerzbank hängen am Tropf der Bundesregierung. Die Bundesregierung muss sie zur Kreditvergabe bewegen.

Zugleich müssen Familie Schickedanz und das Bankhaus Sal. Oppenheim als Hauptanteilseigner ohne wenn und aber in die Pflicht genommen werden, damit sie ihren Beitrag leisten und die Beschäftigten, denen sie ihr Vermögen zu verdanken haben, nicht im Regen stehen lassen. Insbesondere die Familie Schickedanz  hat über Jahrzehnte von der oft schlecht bezahlten Arbeit der Verkäuferinnen und Verkäufer profitiert. Jetzt in Zeiten der Krise muss sie im Gegenzug auch mit ihrem Milliardenvermögen für die Managementfehler gerade stehen. „ Eigentum verpflichtet“ heißt es im Grundgesetz. und nicht, dass  die Beschäftigten immer die Dummen sind, die die Zeche zu zahlen haben.

Wir, DIE LINKE fordern  eine Staatsbeteiligung an Arcandor, um Arbeitsplätze zu erhalten und das Unternehmen zusammen mit den Beschäftigten, der Stadt Iserlohn und Verbrauchern zukunftsfähig umzubauen.

Dafür sollen die Eigentümer und Milliardäre des Einzelhandels zu Kasse gebeten werden.

 

Die Politik ist für die Krise bei Karstadt mit verantwortlich

 

Zwielichtige Immobiliengeschäfte des Managements, für die die Karstadthäuser überhöhte Mieten zahlen, sind nur ein Teil der Misere. Seit Jahren liegt der Einzelhandel in Deutschland am Boden, Umsätze stagnieren. Maßgeblich verantwortlich dafür sind die Regierungsparteien.

 

Union und SPD setzen weiter auf das Lohndrückerprogramm Hartz IV und senken damit die Masseneinkommen. Nun fehlt den Menschen das Geld. So wurde mit weiteren Gesetzeslockerungen im Einzelhandel einen brutaler Verdrängungswettbewerb in Gang gesetzt. Die Warenhäuser

trifft dies besonders. Sie haben im Gegensatz zu vielen Billigketten und Shopping-Centern noch mehr Personal für die Kundenberatung und es gibt von der Gewerkschaft erkämpfte Tarifverträge. Soll im Einzelhandel nicht nur noch das Prinzip „Hautsache billig“ zählen, müssen Karstadt und seine Arbeitsplätze erhalten bleiben, auch, um den landwirtschaftlichen Erzeugern die Möglichkeit zum Direktvertrieb frischer Produkte zu geben

 

Fusion heißt massiver Arbeitsplatzabbau

Zehntausende Arbeitsplätze stehen auf der Kippe: Nicht nur bei Karstadt, auch bei seinen Lieferanten, der Logistik und anderen Firmen der Konzern-Mutter Arcandor (z.B. Quelle). Arbeitsplätze bei der Warenhaus-Kette „Kaufhof“ sind ebenso in Gefahr, käme es zur angestrebten Fusion von Karstadt und Kaufhof. Diese von der Bundesregierung angestrebte „Marktlösung“ würde die Beschäftigten und Allgemeinheit teuer zu stehen kommen. Erstere mit Entlassungen oder schlechter bezahlten Jobs im Einzelhandel. Letztere durch hohe Kosten für die Arbeitslosigkeit.

Allein der Wegfall von 15.000 Arbeitsplätzen bedeutet mögliche Folgekosten bis zu 340 Mio. Euro. Die Monopolisierung im Einzelhandel wird zu höheren Preisen führen.

 

DIE LINKE sagt deshalb nein zur Zerschlagung von Karstadt und die Erhaltung des Standortes Iserlohn

 

Und: Fließen Steuergelder, darf es keinen Arbeitsplatzabbau geben.

 

Stattdessen müssen Beschäftigte und Staat Eigentümer werden und über die

Geschäftspolitik des Unternehmens mitbestimmen.

 

Schickedanz und Milliardäre des Einzelhandels sollen zahlen

 

DIE LINKE will den Beschäftigten helfen, nicht den reichen Anteilseigner von Arcandor Schickedanz und dem Familienbankenhaus Sal. Oppenheim. Sie fordert deshalb eine Millionärssteuer von 5 Prozent. Damit würden auch die superreichen Besitzer anderer Einzelhandelsketten zur Kasse gebeten. Sie sind Profiteure des Dumpingwettbewerbs der letzten Jahre. Allein auf 55 Milliarden Euro wird das Vermögen der Besitzer von Aldi (Gebrüder Albrecht) und von Lidl (Dieter Schwarz) geschätzt.

 

Karstadt eine Zukunft geben

Besserer Kundenservice mit tariflich bezahlten Mitarbeitern in Innenstädten ist kein „Wettbewerbsnachteil“. Unternehmen wie Karstadt können nur überleben, wenn der Dumpingwettbewerb im Einzelhandel gestoppt und die Masseneinkommen gestärkt werden. Die Bundesregierung muss endlich einen gesetzlichen Mindestlohn einführen und die Hartz IV-Sätze erhöhen. Um über die Zukunft eines fairen und nachhaltigen Einzelhandels zu sprechen,

brauchen wir in Iserlohn einen Runden Tisch von Beschäftigten, Verbrauchern, landwirtschaftlichen Erzeugern und Stadtverwaltung.

Diese Krise wird noch andauern. Wir sollten sie zum Neuaufbruch nutzen, nicht zum Kahlschlag.

 

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