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Luftreiniger in öffentlichen Gebäuden

Gerade in Schulen, Kindertagesstätten oder Büros, wo sich viele Menschen gleichzeitig über eine längere Zeit aufhalten, gibt es eine potenziell erhöhte Ansteckungsgefahr. Eine Studie hat kürzlich gezeigt, dass Luftreiniger mit Vor-, Aktivkohle- und HEPA- Filtern geeignet sind, einen großen Anteil der Aerosole aus der Luft zu entfernen.

Sehr geehrter Herr Wojtek,

im Märkischen Kreis ist der Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen auf 91,9 gestiegen. Der gefährlichste Infektionsweg des SARS-CoV-2-Virus geht über die Luft: Beim Niesen oder Husten etwa schleudern Infizierte verhältnismäßig große Tröpfchen von sich, die allerdings im Umkreis von zwei Metern zu Boden sinken. Wichtig sind auch die Aerosolpartikel, viel kleinere Flüssigkeitströpfchen, die wir auch beim Sprechen oder Atmen absondern. Studien zeigen, dass infektiöse SARS-CoV-2-Viren in solchen Aerosolen auch mehr als drei Stunden nach der Emission noch nachgewiesen werden können und dies mehrere Meter weit entfernt von Patienten. Die Flüssigkeit in solchen Aerosolpartikeln verdampft schnell, wodurch sie kleiner werden und sich innerhalb von wenigen Minuten in einem Raum ausbreiten können.

Gerade in Schulen, Kindertagesstätten oder Büros, wo sich viele Menschen gleichzeitig über eine längere Zeit aufhalten, gibt es so eine potenziell erhöhte Ansteckungsgefahr. Eine Studie, die kürzlich von der Goethe- Universität Frankfurt durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Luftreiniger mit Vor-, Aktivkohle- und HEPA- Filtern geeignet sind, einen großen Anteil der Aerosole aus der Luft zu entfernen. Joachim Curtius, Professor für Experimentelle Atmosphärenforschung und Leiter der Studie erklärt:

„Auf Basis unserer Messdaten haben wir eine Modellrechnung angestellt, anhand der sich abschätzen lässt: Ein Luftreiniger reduziert die Menge an Aerosolen so stark, dass in einem geschlossenen Raum auch die Ansteckungsgefahr durch eine hoch infektiöse Person, einen Superspreader, sehr deutlich reduziert würde. Deshalb empfehlen wir den Schulen in diesem Winter den Einsatz von HEPA- Luftreinigern mit einem ausreichend hohen Luftdurchsatz.“

Auch wenn der Einsatz von Luftreinigern nicht das regelmäßige Lüften ersetzen kann, halten wir es für sinnvoll, Luftreiniger als zusätzlichen Beitrag zur Eindämmung der Infektionen einzusetzen. Die Studie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass ein Luftreiniger neben der Infektionsgefahr auch noch die Allergen- und Feinstaubbelastung senkt.

Vor dem Hintergrund, dass sich der Rat erst am 10. November konstituiert, und es unklar ist, wann das Thema in einem Ausschuss beraten werden kann, bitten wir die Verwaltung den Vorschlag umgehend zu prüfen, und ein Verfahren für eine schnelle Umsetzung aufzuzeigen

Oliver Ruhnert
Fraktionsvorsitzender

Manuel Huff
Fraktionsgeschäftsführer



Luftreiniger in öffentlichen Gebäuden

Gerade in Schulen, Kindertagesstätten oder Büros, wo sich viele Menschen gleichzeitig über eine längere Zeit aufhalten, gibt es eine potenziell erhöhte Ansteckungsgefahr. Eine Studie hat kürzlich gezeigt, dass Luftreiniger mit Vor-, Aktivkohle- und HEPA- Filtern geeignet sind, einen großen Anteil der Aerosole aus der Luft zu entfernen.

Sehr geehrter Herr Wojtek,

im Märkischen Kreis ist der Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen auf 91,9 gestiegen. Der gefährlichste Infektionsweg des SARS-CoV-2-Virus geht über die Luft: Beim Niesen oder Husten etwa schleudern Infizierte verhältnismäßig große Tröpfchen von sich, die allerdings im Umkreis von zwei Metern zu Boden sinken. Wichtig sind auch die Aerosolpartikel, viel kleinere Flüssigkeitströpfchen, die wir auch beim Sprechen oder Atmen absondern. Studien zeigen, dass infektiöse SARS-CoV-2-Viren in solchen Aerosolen auch mehr als drei Stunden nach der Emission noch nachgewiesen werden können und dies mehrere Meter weit entfernt von Patienten. Die Flüssigkeit in solchen Aerosolpartikeln verdampft schnell, wodurch sie kleiner werden und sich innerhalb von wenigen Minuten in einem Raum ausbreiten können.

Gerade in Schulen, Kindertagesstätten oder Büros, wo sich viele Menschen gleichzeitig über eine längere Zeit aufhalten, gibt es so eine potenziell erhöhte Ansteckungsgefahr. Eine Studie, die kürzlich von der Goethe- Universität Frankfurt durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Luftreiniger mit Vor-, Aktivkohle- und HEPA- Filtern geeignet sind, einen großen Anteil der Aerosole aus der Luft zu entfernen. Joachim Curtius, Professor für Experimentelle Atmosphärenforschung und Leiter der Studie erklärt:

„Auf Basis unserer Messdaten haben wir eine Modellrechnung angestellt, anhand der sich abschätzen lässt: Ein Luftreiniger reduziert die Menge an Aerosolen so stark, dass in einem geschlossenen Raum auch die Ansteckungsgefahr durch eine hoch infektiöse Person, einen Superspreader, sehr deutlich reduziert würde. Deshalb empfehlen wir den Schulen in diesem Winter den Einsatz von HEPA- Luftreinigern mit einem ausreichend hohen Luftdurchsatz.“

Auch wenn der Einsatz von Luftreinigern nicht das regelmäßige Lüften ersetzen kann, halten wir es für sinnvoll, Luftreiniger als zusätzlichen Beitrag zur Eindämmung der Infektionen einzusetzen. Die Studie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass ein Luftreiniger neben der Infektionsgefahr auch noch die Allergen- und Feinstaubbelastung senkt.

Vor dem Hintergrund, dass sich der Rat erst am 10. November konstituiert, und es unklar ist, wann das Thema in einem Ausschuss beraten werden kann, bitten wir die Verwaltung den Vorschlag umgehend zu prüfen, und ein Verfahren für eine schnelle Umsetzung aufzuzeigen

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