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Matthias W. Birkwald (Bildmitte)

Gesetzliche Rente stärken um Altersarmut zu verhindern

Zahlreiche Gäste waren der Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft Senioren der Partei DIE LINKE. NRW ins Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn gefolgt. Dort sprach vor wenigen Tagen der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Matthias W. Birkwald über das Thema Altersarmut, und das Rentenkonzept der Partei DIE LINKE.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft Senioren der Partei DIE LINKE. NRW ins Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn gefolgt. Dort sprach vor wenigen Tagen der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Matthias W. Birkwald über das Thema Altersarmut, und das Rentenkonzept der Partei DIE LINKE.

Dabei zeigte er auf, wie die gesetzliche Rente durch Riester und Co. kaputt reformiert wurde. Die Folge: sinkende Renten für die breite Masse. „Um die Preissteigerungen seit 2000 auszugleichen hätte 2015 eine durchschnittliche Rente für langjährig Versicherte 1.339,90 Euro statt 848 Euro betragen müssen! Der Wertverlust: 491,90 Euro“, so Birkwald.

Altersarmut sei nicht erst in Zukunft ein Thema. Bereits heute gelten 2,7 Mio. Menschen über 65 Jahre als arm. Tendenz steigend. Die sogenannten Renten-Reformen durch SPD und Grüne hätten die gesetzliche Rente zerstört und seien nichts anderes, als ein riesiges Geschenk an die Versicherungswirtschaft. Wie es anders geht, zeigte Birkwald am Beispiel unseres Nachbarlands Österreich. Neben den normalen Beschäftigten sind dort auch Selbständige, Beamte oder Politiker rentenbeitragspflichtig. Der Rentenbeitrag liegt seit 1988 stabil bei 22,8%, wobei jedoch die Arbeitgeber mehr als die Hälfte, nämlich 12,55 % zahlen. Das führt dazu, dass beispielsweise die Durchschnittsrente bei Männern Österreich bei 1820 €, und damit um 770 € höher als in Deutschland liegt.

DIE LINKE fordert daher ein ähnliches System in Deutschland. Alle müssen einzahlen, die Rente mit 67 muss abgeschafft, das Rentenniveau muss angehoben, Arbeitsgeber wieder stärker zur Finanzierung der Rente herangezogen werden. Eine gesetzliche Mindestrente von 1050 € im Monat sei ein weiteres Ziel.

Manuel Huff, Direktkandidat für den Landtag im hiesigen Wahlkreis, unterstrich Birkwalds Vortrag: „Wir müssen alle Anstrengungen auf die gesetzliche Rente konzentrieren. Mit der Teilprivatisierung der Rente hat man auf Kosten der Arbeitnehmer die Taschen der Versicherungskonzerne gefüllt. DIE LINKE wird sich niemals damit abfinden, dass alte Menschen, die im Müll nach Pfandflaschen suchen, weil die Rente nicht reicht, das Stadtbild prägen!“


Matthias W. Birkwald (Bildmitte)

Gesetzliche Rente stärken um Altersarmut zu verhindern

Zahlreiche Gäste waren der Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft Senioren der Partei DIE LINKE. NRW ins Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn gefolgt. Dort sprach vor wenigen Tagen der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Matthias W. Birkwald über das Thema Altersarmut, und das Rentenkonzept der Partei DIE LINKE.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft Senioren der Partei DIE LINKE. NRW ins Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn gefolgt. Dort sprach vor wenigen Tagen der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Matthias W. Birkwald über das Thema Altersarmut, und das Rentenkonzept der Partei DIE LINKE.

Dabei zeigte er auf, wie die gesetzliche Rente durch Riester und Co. kaputt reformiert wurde. Die Folge: sinkende Renten für die breite Masse. „Um die Preissteigerungen seit 2000 auszugleichen hätte 2015 eine durchschnittliche Rente für langjährig Versicherte 1.339,90 Euro statt 848 Euro betragen müssen! Der Wertverlust: 491,90 Euro“, so Birkwald.

Altersarmut sei nicht erst in Zukunft ein Thema. Bereits heute gelten 2,7 Mio. Menschen über 65 Jahre als arm. Tendenz steigend. Die sogenannten Renten-Reformen durch SPD und Grüne hätten die gesetzliche Rente zerstört und seien nichts anderes, als ein riesiges Geschenk an die Versicherungswirtschaft. Wie es anders geht, zeigte Birkwald am Beispiel unseres Nachbarlands Österreich. Neben den normalen Beschäftigten sind dort auch Selbständige, Beamte oder Politiker rentenbeitragspflichtig. Der Rentenbeitrag liegt seit 1988 stabil bei 22,8%, wobei jedoch die Arbeitgeber mehr als die Hälfte, nämlich 12,55 % zahlen. Das führt dazu, dass beispielsweise die Durchschnittsrente bei Männern Österreich bei 1820 €, und damit um 770 € höher als in Deutschland liegt.

DIE LINKE fordert daher ein ähnliches System in Deutschland. Alle müssen einzahlen, die Rente mit 67 muss abgeschafft, das Rentenniveau muss angehoben, Arbeitsgeber wieder stärker zur Finanzierung der Rente herangezogen werden. Eine gesetzliche Mindestrente von 1050 € im Monat sei ein weiteres Ziel.

Manuel Huff, Direktkandidat für den Landtag im hiesigen Wahlkreis, unterstrich Birkwalds Vortrag: „Wir müssen alle Anstrengungen auf die gesetzliche Rente konzentrieren. Mit der Teilprivatisierung der Rente hat man auf Kosten der Arbeitnehmer die Taschen der Versicherungskonzerne gefüllt. DIE LINKE wird sich niemals damit abfinden, dass alte Menschen, die im Müll nach Pfandflaschen suchen, weil die Rente nicht reicht, das Stadtbild prägen!“

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