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„Wir sind das Korrektiv, das dieser Rat gebraucht hat“

Die Linke tritt bei den Kommunalwahlen mit Themen aus der Mitte der Iserlohner Gesellschaft an: Für eine kostenfreie Bildung und eine zweite Gesamtschule, gegen die Ausweisung von weiteren Neubaugebieten.

Die Linke tritt bei den Kommunalwahlen mit Themen aus der Mitte der Iserlohner Gesellschaft an: Für eine kostenfreie Bildung und eine zweite Gesamtschule, gegen die Ausweisung von weiteren Neubaugebieten.

An Selbstvertrauen mangelt es den Ratsvertretern der Linken keinesfalls. Fünf Jahre, nachdem die Partei erstmalig in das Stadtparlament eingezogen sind, zieht Fraktionschef Oliver Ruhnert höchst zufrieden die Bilanz der ablaufenden Wahlperiode. „Wir sind das Korrektiv, dass dieser Rat gebraucht hat“, sagt Ruhnert und betont, dass erst durch die Linke viele wichtige Beschlüsse wie etwa die Erhöhung der Gewerbesteuer zum Haushaltsausgleich eine Mehrheit gefunden hätten. Mit dem Slogan „Guter Rat ist wählbar! Sozial. Kritisch. Gerecht “ wirbt die Partei im aktuellen Kommunalwahlkampf um das Vertrauen der Wähler.

Dass die Linke deutliche Spuren in der politischen Landschaft hinterlassen hat, dafür ist nach Einschätzung Ruhnerts auch das aktuelle Wahlkampfversprechen der SPD und insbesondere der CDU, ein weiteres Kindergartenjahr beitragsfrei machen zu wollen, ein deutlicher Beleg: „Dass beide großen Parteien eines unserer Ziele verfolgen, sagt schon eine Menge aus.“ Kostenfreie Bildung, durch die Abschaffung der Lesegebühr sowie von Tagesstätten- und Ganztags-Beiträgen steht aber natürlich auch bei der Linken weiterhin ganz weit oben auf der Agenda – ebenso wie die Errichtung einer zweiten Gesamtschule, deren Bedarf für die Ratsvertreter Ruhnert, Manuel Huff und Andreas Seckelmann völlig unstrittig ist. Und auch für den Iserlohner Norden wollen die Linken unbedingt ein weiterführendes Schulangebot erhalten – ob in Form einer Kooperation mit Schwerte oder im kommunalen Alleingang.

Überhaupt habe die Linke bewiesen, dass sie nicht nur die Partei für die Menschen am unteren Ende der gesellschaftlichen Erfolgsleiter sei, sondern Themen aus der Mitte der Iserlohner Gesellschaft aufgreife. Ruhnert: „Wir stehen dafür, Dinge kritisch zu hinterfragen und nicht nur abzunicken.“ Ratskollege Huff erinnert in diesem Zusammenhang an das Engagement der Linke zum Erhalt des Parks von Haus Ortlohn, als noch keine andere Partei sich für das Thema interessierte: „Was macht denn Iserlohn zur Waldstadt? Natürlich die Natur. Aber mittlerweile kann man im Rat den Eindruck bekommen, dass Bäume und Grünanlagen im Siedlungsbereich nur noch als zu schließende Baulücken betrachtet werden.“ Deutlich sprechen sich die Linken daher gegen die Ausweisung von neuen Wohnbaugebieten und damit eine weitere Versiegelung von Freiflächen aus zu Gunsten der Sanierung des Altbaubestandes.

Nicht weichen will die Links-Partei auch in Sachen Energiewende. Nach wie vor plädiere die Ratsfraktion für die Ausweisung von Vorrangzonen für Windenergieanlagen, unterstreicht Oliver Ruhnert: „Wir müssen vor Ort etwas tun und bei diesem Prozess das Heft des Handelns selbst in der Hand behalten. Und das geht nur auf diesem Weg.“ Eine Energiewende der besonderen Art sei derweil nur durch die Initiative der Linken möglich geworden: Andreas Seckelmann: „Wir haben es geschafft, dass es zumindest in der kalten Jahreszeit keine Stromsperren durch die Stadtwerke mehr gibt.“ Diese und andere Formen der Armut zu bekämpfen, bleibe derweil zentrales Thema der politischen Arbeit, betont Oliver Ruhnert, der die Ausweitung des Sozialpasses ebenso zu einer Forderung erhebt wie die Bereitstellung von günstigem Wohnraum. Wenig Freude bereitet der Linken derweil der Zustand der heimischen Wettkampfstätten in der Sportstadt Iserlohn. Ruhnert: „Die Plätze und Anlagen sind in einem teilweise erbärmlichen Zustand. Da muss von der Stadt unbedingt und zügig Geld in die Hand genommen werden.

Quelle: IKZ-Online || Foto: Josef Wronski
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www.derwesten.de/ikz/staedte/iserlohn/wir-sind-das-korrektiv-das-dieser-rat-gebraucht-hat-id9302258.html

Die Linke tritt bei den Kommunalwahlen mit Themen aus der Mitte der Iserlohner Gesellschaft an: Für eine kostenfreie Bildung und eine zweite Gesamtschule, gegen die Ausweisung von weiteren Neubaugebieten.

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en will die Links-Partei auch in Sachen Energiewende. Nach wie vor plädiere die Ratsfraktion für die Ausweisung von Vorrangzonen für Windenergieanlagen, unterstreicht Oliver Ruhnert: „Wir müssen vor Ort etwas tun und bei diesem Prozess das Heft des Handelns selbst in der Hand behalten. Und das geht nur auf diesem Weg.“ Eine Energiewende der besonderen Art sei derweil nur durch die Initiative der Linken möglich geworden: Andreas Seckelmann: „Wir haben es geschafft, dass es zumindest in der kalten Jahreszeit keine Stromsperren durch die Stadtwerke mehr gibt.“ Diese und andere Formen der Armut zu bekämpfen, bleibe derweil zentrales Thema der politischen Arbeit, betont Oliver Ruhnert, der die Ausweitung des Sozialpasses ebenso zu einer Forderung erhebt wie die Bereitstellung von günstigem Wohnraum. Wenig Freude bereitet der Linken derweil der Zustand der heimischen Wettkampfstätten in der Sportstadt Iserlohn. Ruhnert: „Die Plätze und Anlagen sind in einem teilweise erbärmlichen Zustand. Da muss von der Stadt unbedingt und zügig Geld in die Hand genommen werden.

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 Spuren in der politischen Landschaft hinterlassen hat, dafür ist nach Einschätzung Ruhnerts auch das aktuelle Wahlkampfversprechen der SPD und insbesondere der CDU, ein weiteres Kindergartenjahr beitragsfrei machen zu wollen, ein deutlicher Beleg: „Dass beide großen Parteien eines unserer Ziele verfolgen, sagt schon eine Menge aus.“ Kostenfreie Bildung, durch die Abschaffung der Lesegebühr sowie von Tagesstätten- und Ganztags-Beiträgen steht aber natürlich auch bei der Linken weiterhin ganz weit oben auf der Agenda – ebenso wie die Errichtung einer zweiten Gesamtschule, deren Bedarf für die Ratsvertreter Ruhnert, Manuel Huff und Andreas Seckelmann völlig unstrittig ist. Und auch für den Iserlohner Norden wollen die Linken unbedingt ein weiterführendes Schulangebot erhalten – ob in Form einer Kooperation mit Schwerte oder im kommunalen Alleingang.

Überhaupt habe die Linke bewiesen, dass sie nicht nur die Partei für die Menschen am unteren Ende der gesellschaftlichen Erfolgsleiter sei, sondern Themen aus der Mitte der Iserlohner Gesellschaft aufgreife. Ruhnert: „Wir stehen dafür, Dinge kritisch zu hinterfragen und nicht nur abzunicken.“ Ratskollege Huff erinnert in diesem Zusammenhang an das Engagement der Linke zum Erhalt des Parks von Haus Ortlohn, als noch keine andere Partei sich für das Thema interessierte: „Was macht denn Iserlohn zur Waldstadt? Natürlich die Natur. Aber mittlerweile kann man im Rat den Eindruck bekommen, dass Bäume und Grünanlagen im Siedlungsbereich nur noch als zu schließende Baulücken betrachtet werden.“ Deutlich sprechen sich die Linken daher gegen die Ausweisung von neuen Wohnbaugebieten und damit eine weitere Versiegelung von Freiflächen aus zu Gunsten der Sanierung des Altbaubestandes .

Nicht weichen will die Links-Partei auch in Sachen Energiewende. Nach wie vor plädiere die Ratsfraktion für die Ausweisung von Vorrangzonen für Windenergieanlagen, unterstreicht Oliver Ruhnert: „Wir müssen vor Ort etwas tun und bei diesem Prozess das Heft des Handelns selbst in der Hand behalten. Und das geht nur auf diesem Weg.“ Eine Energiewende der besonderen Art sei derweil nur durch die Initiative der Linken möglich geworden: Andreas Seckelmann: „Wir haben es geschafft, dass es zumindest in der kalten Jahreszeit keine Stromsperren durch die Stadtwerke mehr gibt.“ Diese und andere Formen der Armut zu bekämpfen, bleibe derweil zentrales Thema der politischen Arbeit, betont Oliver Ruhnert, der die Ausweitung des Sozialpasses ebenso zu einer Forderung erhebt wie die Bereitstellung von günstigem Wohnraum. Wenig Freude bereitet der Linken derweil der Zustand der heimischen Wettkampfstätten in der Sportstadt Iserlohn. Ruhnert: „Die Plätze und Anlagen sind in einem teilweise erbärmlichen Zustand. Da muss von der Stadt unbedingt und zügig Geld in die Hand genommen werden.

„Wir sind das Korrektiv, das dieser Rat gebraucht hat“ | IKZ-Online.de - Lesen Sie mehr auf:
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