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Mehr Nahverkehr und Parkflächen für den Seilersee

Eine große Ringlinie für die Iserlohner Innenstadt, die eine Direktverbindung vom Schillerplatz, Stadtbahnhof, Dördel, Nußberg und Hemberg zum Seilersee schafft, ist der zentrale Baustein für die Verbesserung der Nahverkehrsanbindung des Seilersee-Gebiets. Die Erarbeitung des Konzepts geht auf einen Antrag der Linksfraktion zurück. In diesem wurde angesichts der hohen Kosten für ein Parkhaus (mind. 6 Mio. Euro Baukosten plus mehr als 200.000 Euro pro Jahr Dauerverlust) ein alternatives Verkehrskonzept eingefordert.

Vor diesem Hintergrund beurteilt DIE LINKE die nun gefassten Beschlüsse zum Seilersee sehr positiv. „Die Stärkung des Linienverkehrs zum Seilersee ist unglaublich wichtig. Derzeit gibt es keine vernünftige Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um die zahlreichen Ziele im Seilerseegebiet zu erreichen“, konstatiert Manuel Huff, Linke-Fraktionsgeschäftsführer.

Gleichzeitig soll weiterhin zusätzlicher Parkraum entstehen. Huff sprach sich für die Linksfraktion für die Verlagerung des Verkehrslehrgartens zur Schaffung neuer Parkflächen aus. Den Plänen zur Jürgens-Verlagerung erteilte er eine Absage: „Es ist schon heute klar, dass eine Verlagerung des Autohauses zum Gelände des Verkehrslehrgartens wesentlich teurer würde und deutlich länger dauert, als dort einfach eine Stellplatzanlage zu errichten. Es ist daher unnötig, diese Pläne weiter zu verfolgen“, so Huff.

Dennoch beschloss der Ausschuss mehrheitlich auch diese Option weiter zu prüfen, und produziert so einen unnötigen Arbeitsaufwand für die Verwaltung. Die Varianten Verlagerung des Autohauses zum Kirmesplatz oder zum Hemberg-Parkplatz sollen allerdings nicht weiter verfolgt werden.


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