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Konzept für das Jugendzentrum Karnacksweg

Mit Schreiben vom 25.10.19 hat die Bauaufsicht dem Kommunalen Immobilien Management (KIM) eine Nutzungsuntersagung für das Kinder-und Jugendzentrum am Karnacksweg zugeschickt. Bis dahin wurde das JUZ regelmäßig von 14 Vereinen und Gruppen genutzt. Seit zwei Jahren wartet die Politik auf ein Konzept der Verwaltung...

Sehr geehrte Frau Kirchhoff,

wir beantragen die Aufnahme des o.g. Punktes auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Kulturausschusses. Dazu bitten wir die Verwaltung um Vorstellung des Konzepts, das vom damals zuständigen Ressortleiter vor mehr als einem Jahr angekündigt wurde. Zudem bitten wir Vorfeld der Sitzung um eine schriftliche Darstellung, welche Unterbringungen für die 14 Vereine und Gruppen gefunden wurden, und welche Bedarfe dabei nicht abgebildet werden konnten.

Begründung:

Mit Schreiben vom 25.10.19 hat die Bauaufsicht dem Kommunalen Immobilien Management (KIM) eine Nutzungsuntersagung für das Kinder-und Jugendzentrum am Karnacksweg zugeschickt. Bis dahin wurde das JUZ regelmäßig von 14 Vereinen und Gruppen genutzt. In der Drucksache DS9/3402 vom 20.11.2019 wurde ausgeführt, dass ein Brandschutzkonzept in Auftrag gegeben worden sei, um einen Maßnahmenplan zu entwickeln, um eine Rückkehr aller Vereine und Gruppen in das Gebäude zu ermöglichen. Ebenso sollte bereits ein Konzept des Jugendamtes in Arbeit sein.

Im Protokoll der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 19.11.2019 heißt es dazu erläuternd:

Der Nutzungsänderungsantrag soll bis Mitte Dezember 2019 gestellt werden. Um die bisherige Nutzung wieder aufzunehmen, müssen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes die Brandmeldeanlage nachgerüstet, als zweiter Rettungsweg eine weitere Außentreppe und diverse Türanlagen verändert werden. Die Kosten werden zurzeit ermittelt.

Auf Anfrage unserer Fraktion vom 20.08.2020 wurde die weitere Nutzung des JuZ Karnacksweg nochmals im Kulturausschuss am 16.09.2020 thematisiert. Dazu wurde ausgeführt:

Herr Köhnke führt hierzu aus, dass die Verwaltung sich hierzu mit der entsprechenden Fachverwaltung, dem zuständigen Jugendhilfeausschuss, ausgetauscht hat. Aktuell wird dort an einer umfänglichen Konzeption gearbeitet. Diese Konzeption behandelt die künftige Ausrichtung der Iserlohner Jugendzentren. Momentan, so berichtet Herr Köhnke weiter, sind alle Jugendgruppen am Karnacksweg versorgt. Zudem soll im Jugendzentrum auch bereits schon wieder gearbeitet werden.

Herr Köhnke schlägt vor, dass sich der Kulturausschuss in einer seinen nächsten Sitzungen das neu erarbeitete Konzept von der zuständigen Abteilung vorstellen lässt..

In der letzten Sitzung des Kulturausschusses wurde aufgrund unserer Anfrage zur Unterbringung des Schauspielensembles deutlich, dass bislang keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde. Dem Schauspielensemble fehlten, entgegen der o.g. Aussage von Herrn Köhnke, zum Zeitpunkt der letzten Sitzung immer noch geeignete Räumlichkeiten, um insbesondere das Kindertheater durchführen zu können. Dem konnte mittlerweile durch unseren Vorstoß Mitte September abgeholfen werden.

Dennoch bleibt, dass rund zwei Jahre nach der Nutzungsuntersagung das Jugendzentrum am Karnacksweg noch immer nicht wieder in vollem Umfang nutzbar ist. Viele ehemalige Nutzer sind weiterhin ausquartiert und nicht adäquat untergebracht. Hier gilt es zeitnah Abhilfe zu schaffen und die notwendigen Arbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude endlich anzugehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

                                         
Oliver Ruhnert                                   
Fraktionsvorsitzender             

Manuel Huff
Fraktionsgeschäftsführer