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Einführung eines Schülertickets für alle Schülerinnen und Schüler

Hol- und Bringverkehr ist seit vielen Jahren ein ständiges Problem an den Iserlohner Schulen. DIE LINKE hat schon verschiedene Vorschläge gemacht um Abhilfe zu schaffen. Ein kreisweites Ticket für alle Schülerinnen und Schüler, das auch im Freizeitverkehr gültig ist, soll ein weiterer Baustein zur Verkehrswende sein.

Sehr geehrter Herr Leye, sehr geehrter Herr Kaiser,

wir bitten um Aufnahme des o.g. Punktes auf die Tagesordnung der nächsten Sitzungen des Verkehrsausschusses sowie des Schulausschusses.

Dazu bitten wir über folgenden Antrag abstimmen zu lassen:

  • Die Verwaltung wird beauftragt Gespräche mit der MVG aufzunehmen, um ein kreisweit gültiges Schülerticket für alle Iserlohner Schülerinnen und Schüler einzuführen.
  • Die Stadt Iserlohn fordert den Märkischen Kreis auf, für alle Schülerinnen und Schüler im Kreisgebiet ein kreisweit gültiges Schülerticket mit der MVG zu verhandeln.

 

Begründung:

Hol- und Bringverkehr ist seit vielen Jahren ein ständiges Problem an den Iserlohner Schulen wie auch in nahezu allen anderen Städten und Gemeinden. DIE LINKE hat schon verschiedene Vorschläge gemacht um Abhilfe zu schaffen, wie den Walking Bus (2011) oder kürzlich den klaren Auftrag an die Verwaltung, den Verkehr von den Schulen fernzuhalten.

Wir vertreten die Auffassung, dass Kinder und Jugendliche möglichst zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Nahverkehr die Bildungseinrichtungen aufsuchen sollten. In NRW gibt es klare Regelungen, ab wann den jungen Menschen eine Fahrkarte für den Schulbesuch gezahlt wird (je nach Altersstufe: ab 2 / 3,5 / 5 km).

Dieses Ticket berechtigt jedoch nur zur Fahrt zwischen dem Zuhause und der Schule. Andere Fahrten sind damit nicht möglich.

In einigen Kreisen in NRW gibt es bereits Schülertickets, die auch im Freizeitverkehr nutzbar sind. Dies hat verschiedene Vorteile. Alle Kinder- und Jugendlichen können den Schulweg mit Bus und Bahn zurücklegen, unkompliziert in ihrer Freizeit Schwimmbäder und Kino besuchen und gleichzeitig ist es eine Chance den Hol- und Bringverkehr einzudämmen.

Da es sich bei den zu zahlenden Beträgen gegenüber der Verkehrsgesellschaft in den Kreisen, in denen ein solches Ticket existiert, üblicherweise um Pauschalbeträge handelt bedeutet die Einführung auch nicht zwingend einen Anstieg der Schülerbeförderungskosten. Gleichzeitig wird der Verwaltungsaufwand in der Schulverwaltung und den Schulsekretariaten reduziert, die derzeit für die Berechnungen und die Ticketvergabe viel Zeit aufwenden müssen. Auch bei der MVG würde ein solches Schülerticket wahrscheinlich zu Vereinfachungen führen.

Mit freundlichen Grüße   

Oliver Ruhnert                      
Fraktionsvorsitzender           

Andreas Seckelmann
Stv. Fraktionsvorsitzender    

Manuel Huff
Fraktionsgeschäftsführer


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