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Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Iserlohn

Busse zum Seilersee statt teures Parkhaus - DIE LINKE beantragt alternatives Verkehrskonzept

Kein umfassendes Bewirtschaftungskonzept für das Parkhaus, hohe Kosten und insgesamt keine Bereitschaft zur generellen Parkraumbewirtschaftung im Seilerseegebiet: Das sind die ausschlaggebenden Gründe der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Iserlohn einen Alternativvorschlag zum Parkhaus vorzulegen. Wenn man ein Parkhaus bauen wolle, dann müsse man das auch konsequent zu Ende denken, und das bedeute dann eine Parkraumbewirtschaftung am Seilersee.

„Ein Parkhaus für 6 Mio. Euro zu bauen, das dann niemand nutzt und daher jährlich weitere 300.000 Euro verschlingt ist inakzeptabel“, so Fraktionsvorsitzender Oliver Ruhnert. Es sei mittlerweile klar, dass das Parkhaus entgegen vorheriger Darstellungen nicht für die Gesamtschule gebraucht werde. Die Stellplätze für die Seilersee-Gesamtschule sind allesamt östlich der Bismarckstraße nachgewiesen.

Der vom Verkehrsgutachter ermittelte Stellplatzbedarf resultiert aus dem Betrieb der Eishalle. Allein 468 Stellplätze sind dafür vorgesehen. Und dabei geht es in erster Linie um die jährlich rund 30 Heimspiele der Iserlohn-Roosters. Die Linksfraktion fordert daher ein alternatives Verkehrskonzept, das auf eine bessere Anbindung des Seilersee-Gebiets an den Linienbusverkehr und Sonderverkehre (Shuttle-Busse) zu den Spielen setzt.  Außerdem sei es erforderlich, dass der verbleibende Parkplatz vor der Eishalle für Gäste von Frei- und Hallenbad möglichst freigehalten wird. Pendler und andere Dauerparker sollen daher auf den Kirmesplatz oder andere Alternativen ausweichen müssen.

Ruhnert: „Wir sind der Auffassung, dass eine Verbesserung der bisherigen Erschließung des Seilerseegebiets mit Bussen notwendig ist und ein Parkhaus überflüssig machen kann. Für uns bleibt es bei dem klaren Bekenntnis zur Gesamtschule Seilersee. Die Parkhausfrage ist davon unabhängig zu sehen. Unser Nein zum Parkhaus ist eine Sache der Vernunft.“

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