Antrag: Einrichtung von Freilaufflächen für Hunde im Zuge der Erhöhung der Hundesteuer
Wir wollen, dass die Mehreinnahmen aus der Hundesteuer auch den Hundehalterinnen und Hundehaltern zugutekommen. Deshalb beantragen wir, in den Jahren 2027 bis 2029 jährlich Mittel für die Planung und Einrichtung mindestens einer neuen Hundefreilauffläche bereitzustellen. So sollen sichere, eingezäunte Freilaufflächen schrittweise im gesamten Stadtgebiet entstehen.
Sehr geehrte Frau Kitz,
zum TOP Ö4 "Umsetzung Maßnahmen Haushaltssicherungskonzept; hier: Anhebung der Hundesteuer" beantragen wir, über folgende Ergänzung des Beschlussvorschlags abstimmen zu lassen:
- In den Haushaltsjahren 2027, 2028 und 2029 werden jeweils Mittel für die Planung und Einrichtung mindestens einer Hundefreilauffläche bereitgestellt.
Begründung:
Die von der Verwaltung vorgeschlagene Erhöhung der Hundesteuer führt zu geschätzten Mehreinnahmen in Höhe von rund 125.000 € jährlich. Diese zusätzlichen Einnahmen sollten anteilig eingesetzt werden, um die Infrastruktur für Hundehalterinnen und Hundehalter in Iserlohn spürbar zu verbessern.
Die Schaffung von Hundefreilaufflächen ist seit vielen Jahren ein Anliegen, für das sich unsere Fraktion einsetzt. Bislang wurden jedoch nur sehr begrenzte Fortschritte erzielt. Zwar wurde im Stadtteil Nußberg eine entsprechende Fläche eingerichtet, diese entspricht jedoch aufgrund der fehlenden Einzäunung nicht den Anforderungen vieler Nutzerinnen und Nutzer. Gerade die Einzäunung ist ein wesentlicher Bestandteil, um eine sichere und konfliktarme Nutzung zu gewährleisten.
Vor dem Hintergrund der geschätzten Kosten von rund 35.000 € für die Einzäunung der Freilauffläche am Nußberg erscheint die schrittweise Einrichtung qualitativ angemessener Freilaufflächen finanziell darstellbar – insbesondere im Lichte der zusätzlichen Einnahmen aus der Hundesteuer. Die Zaunflächen können zudem für Werbung vermarktet werden und können so potenziell zusätzliche Einnahmen generieren.
Durch die jährliche Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel in den Jahren 2027 bis 2029 kann ein kontinuierlicher Ausbau erfolgen und eine gerechte Verteilung im Stadtgebiet sichergestellt werden. Dies trägt nicht nur zur Steigerung der Lebensqualität für Hundehalterinnen und Hundehalter bei, sondern kann auch zur Entlastung anderer öffentlicher Flächen und zur Vermeidung von Nutzungskonflikten beitragen.
Mit freundlichen Grüßen
Svenja Finke
Fraktionsvorsitzende
Manuel Huff
Fraktionsgeschäftsführer
