Die Wirtschaftskrise erfordert schnelle und zugleich nachhaltige und soziale Initiativen, um die Folgen auf kommunaler Ebene in Iserlohn abzufedern und neue Beschäftigungschancen zu eröffnen.
Wir treten ein für...
ein kommunales Investitionsprogramm zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen vor allem im lokalen Handwerk durch energieeffiziente Modernisierung von Wohn- und Arbeitsgebäuden, beginnend mit den Mietshäusern der Iserlohner Wohnungsgesellschaft
eine Investitionsoffensive bei den Iserlohner Stadtwerken: Komplette Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien. Entwicklung, Bau und Betrieb von Solar-, Windkraft-, Biomasse- und Geothermieanlagen dienen der Stärkung des öffentlichen Energiesektors und schaffen Arbeitsplätze vor Ort
die Förderung privater Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz
den Aufbau eines Kompetenzzentrums Automotive MK zur Unterstützung der heimischen Zulieferindustrie bei der Einführung alternativer Techniken
den Ausbau von Arbeitsplätzen in der Forschung und Entwicklung energieeffizienter Technologien in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen, Förderung von Unternehmensgründungen im Bereich alternativer Energien und Techniken
ein Investitionsprogramm aus einem Guss: Konzentrierung aller am Prozess Beteiligten (Rat, Sparkasse, Stadtwerke, IGW, Verwaltung, Arbeitskreis Energiewende, Wirtschaftsförderung, Gewerkschaften, KH, SIHK) an einem Tisch
Tariftreue und Einhaltung von Umweltstandards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
eine Auftragsvergabe nur an private Unternehmen, die ausbilden und qualifizieren
die Umwandlung von 1-Euro Jobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu tariflich abgesicherten Bedingungen
die Reduzierung von Anzahl und Dauer der verkaufsoffenen Sonntage
die Einrichtung von Gewerbegebieten nur nach umfassender Bedarfsanalyse, Nutzung von Brachen, Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen
den Stopp aller dubiosen Finanzierungsmodelle zur Lösung kommunaler Haushaltsprobleme
die Federführung der Wirtschaftsförderung durch den Rat
eine gleichberechtigte Beteiligung der Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbände am Entscheidungsprozess zur Wirtschaftsförderung