Bürgermeister Dr. Ahrens drängt auf eine Lösung der Armutsproblematik.
Die erneute Beantragung des Sozialpasses für die letzte Ratssitzung vor der Sommerpause führt zu erneuten Beratungen im Sozialausschuss.
Dies ist das Ergebnis der gestrigen Ratssitzung. Die Linksfraktion hat Bürgermeister Dr. Ahrens um eine Stellungnahme zur Armut in Iserlohn und der beantragten Erweiterung des Sozialpasses gebeten. In seiner Antwort stellt Dr. Ahrens deutlich heraus, dass für die 15.300 Betroffenen eine Teilhabe ermöglicht werden muss.
Die Fraktionen verständigten sich auf Initiative des Bürgermeisters darauf, den Antrag der Fraktion DIE LINKE. erneut im Sozialausschuss zu beraten, mit dem Ziel, eine Lösung zu finden, wie die gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen realisiert werden kann.
"Für uns ist dies zumindest ein Teilerfolg. Es scheint zumindest so, als seien die übrigen Fraktionen bereit sich zu bewegen. Die Initiative des Bürgermeisters finden wir sehr positiv. Aus unserer Sicht ist die einfachste und praktikabelste Lösung für diese Menschen die Erweiterung des Sozialpasses, wie ihn unsere Fraktion beantragt hat. Sollte es eine andere Lösung geben, so sind wir dieser nicht prinzipiell abgeneigt. Für DIE LINKE. steht hierbei ein gesellschaftliches Miteinander aller Menschen im Vordergrund, nicht die letztendliche Umsetzung in der Verwaltung", so Ratsmitglied Huff in einer Stellungnahme.