CDU und FDP wollen im Bund die Steuern senken. Ein Rettungsschirm für die FDP wird aufgespannt.
Es ist mal wieder soweit. Die Bürger sollen steuerlich entlastet werden, so die Pläne der Koalition. Dadurch sollen die Steuern um sechs bis sieben Milliarden sinken. Interessant ist auch das Jahr: 2013. War da nicht was? Ach ja, Bundestagswahl. Welch ein Zufall.
Doch zurück zur Summe der Entlastungen: sechs bis sieben Milliarden. Der größte Batzen wird mal wieder auf große Einkommen entfallen, die ja ohnehin seit Rot/Grün konseuquent entlastet wurden. Ach ja, es wird immer gerne darauf hingewiesen, dass die reichsten 10% auch trotz der Entlastungen 50% des Steueraufkommens erbringen würden. Dies mag für die Einkommenssteuer sogar gelten, aber dem muss auch mal gegenübergestellt werden, dass diese reichen 10% auch 37% ALLER Einkünfte erzielen. Die Summen, die sich dahinter verbergen kann sich Otto-Normalbürger nicht vorstellen.
Wie dem auch sei plant die Regierung der "schwäbischen Hausfrau" weitere Mindereinnahmen des Staates um bis zu 7 Milliarden. Ein grandioser Plan, nachdem man mal wieder Milliarden zur Rettung der Banken ausgegeben hat. Ja richtig, der Banken. Denn diese werden durch den Rettungsschirm gerettet und keineswegs Griechenland.
Und ich denke es ist eine Beleidigung für jede schwäbische Hausfrau, wenn sie hört, dass bei weiterhin hohen Ausgaben die Einnahmen reduziert werden sollen. Das wäre in etwa so, wie wenn Sie bei gleichbleibenden oder steigenden laufenden Kosten wie Miete, Strom, etc. zu Ihrem Arbeitgeber sagen würden: "Zahl mir doch weniger Gehalt!"
So wird der Staat an die Wand gefahren!
DIE LINKE will einen Steuertarif, der eine klare Grenze bei 6000 Euro Monatsverdienst zieht: Wer mehr hat, muss mehr Steuern zahlen. Wer weniger hat, wird entlastet und hat am Ende mehr Geld in der Tasche.
Ein Beispiel: Wer 2.500 Euro Brutto verdient, hat beim Steuermodell der Linken 100 Euro mehr im Monat. Bei der SPD sind es 10 Euro, bei der Union 20. Dafür muss bei uns ein Gutverdiener mit 25.000 Euro im Monat aber auch 2.000 Euro mehr Steuern zahlen. Das ist gerecht.
Eine ausführliche Beschreibung des LINKEN Steuerkonzeptes, erstellt von unserem Bundestagskandidaten Michael Schlecht, kann hier herunter geladen werden.
