Der Iserlohner Stadtbahnhof soll vom privaten Besitzer veräußert werden. Da die Stadt ein Vorkaufsrecht besitzt wird am 31. Januar eine Sonder-Sitzung des Rates stattfinden. Für DIE LINKE der rechte Zeitpunkt, ebenfalls die Zukunft des Letmather Bahnhofs zu thematisieren und darüberhinaus einige Antworten zu liefern.
Die Iserlohner Linksfraktion beantragt in ihrem Schreiben vom 17. Januar einen Sachstandsbericht zum Letmather Bahnhof. Das sich im Besitz der Stadt befindliche Gebäude muss immer noch einer Nutzung zugeführt werden und im Zuge der Diskussion um den möglichen Ankauf des Iserlohner Stadtbahnhofs stellen viele Bürgerinnen und Bürger die Frage, ob der Ankauf vor dem Hintergrund der ungeklärten Zukunft des Letmather Bahnhofs sinnvoll sei.
Außerdem hat DIE LINKE einen Fragenkatalog zum möglichen Kauf aufgestellt, und sich in dem Antrag dafür stark gemacht, dass die Informationen soweit wie rechtlich möglich öffentlich erfolgen sollen.
Die Beantwortung der Fragen ist wichtig, um einerseits über den Kauf entscheiden zu können, aber auch andererseits um das ÖPP-Projekt (ÖPP: Öffentliche-Private-Partnerschaft) in Gänze beurteilen zu können. Der damalige private Bauherr hat das Gebäude sicherlich nicht aus Großherzigkeit gebaut. Als Gegenleistung gab es zumindest den auf 20 Jahre angelegten Mietvertrag mit der Stadt für die Räumlichkeiten der VHS. Da ein Privat-Unternehmen an Gewinn interessiert ist liegt natürlich auch hier der Verdacht nahe, dass die Stadt "am Ende" draufzahlt.
Ähnliche angedachte Projekte wie der Neubau der Parkhalle müssen dann der kritischen Kostenbetrachtung standhalten.