Eine aktuelle Anfrage der Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Iserlohn beschäftigt sich mit dem Thema Stromsperren.
Nach dem sich die Fraktion zu Beginn des Jahres der Thematik angenommen hat und das Problem auf die Tagesordnung des Rates brachte ist wenig passiert. Stadt und Stadtwerke haben sich den Ball der Verantwortung hin und her gespielt und mittlerweile scheint alles im Sande verlaufen zu sein.
Da das Thema jedoch viel zu wichtig ist, um einfach zur Tagesordnung überzugehen, hat die Linksfraktion nun eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, mit dem Ziel belastbare Antworten zu erhalten, um die weitere Vorgehensweise festzulegen.
Das Ziel soll sein, jegliche Stromsperren zu verhindern. "Es gibt sozialverträgliche Lösungsansätze, die teilweise schon in anderen Ländern praktiziert werden, die eine Sperrung nahezu ausschließen. Dies ist kein Freifahrtsschein für Stromschulden. Es ist unbedingt notwendig den Menschen einerseits die Tilgung ihrer Schulden zu ermöglichen, ohne dass weiterhin hohe Beträge auflaufen, und andererseits ist es in unserer modernen Welt in jedem Fall zu vermeiden, dass Haushalte gänzlich ohne Strom sind. Energiesperrungen sind gerade im Winter mit Obdachlosigkeit gleichzusetzen", so Manuel Huff.